Kariesvorsorge mit Milch und Käse

Schwedische Biotechnologen forschen zur Zeit an der Möglichkeit Bakterien aus Milch, Joghurt und Käse mit Hilfe der Genetik zu verändern und zur Zahnpflege zu verwenden. Tierversuche an Ratten waren erfolgreich und zeigten positive Ergebnisse. Die Ratten hatten weit aus weniger schädliche Zahnbakterien, wenn man sie mit präparierten Milchprodukten gefüttert hatte. Die schwedischen Forscher berichteten in der aktuellen in New York erscheinenden Fachzeitschrift „Nature Biotechnology“ ,dass der vor Karies und Zahnverfall schützende Effekt bis zu drei Wochen andauerte.

Der Biotechnologe Lennart Hammarström vom Zentrum für Zahnbiologie des Karolinska Institutes in Stockholm nahm den gentechnischen Eingriff an einem unschädlichen Bakterium vor, das Bestandteil in vielen Milchprodukten ist. Dieses Bakterium ist als Lactobacillus zeae bekannt. Hammarström brachte das „gute“ Bakterium durch eine genetische Veränderung dazu, Antikörper gegen schädliche Zahnbakterien, wie das Karies verursachende Bakterium Streptococcus mutans zu produzieren.


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KZV Mecklenburg-Vorpommern
Letzte Änderung: 29. December 2003