Pressemitteilung

Patientenversorgung wird schwieriger

Einzelverträge kontra Solidarsicherung

Schwerin, 02.09.2003 – Die Aufgaben der K(Z)Vs als Körperschaften des öffentlichen Rechts sollen auf die Krankenkassen übertragen werden um somit die Patienten in einer Hand zu verwalten. Sinn und Ziel solcher Forderungen sind dabei äußerst fragwürdig. So sorgen die Kassen(zahn)ärztlichen Vereinigungen dafür, die (zahn)ärztliche Versorgung der Patienten zu gewährleisten und sie überprüfen Qualität und Wirtschaftlichkeit der von den (Zahn)ärzten erbrachten Leistungen.

Somit hat die Aufforderung offenbar eher ideologische Gründe, um die Kassen zu stärken und ihnen Aufgaben zuzuweisen, die ihnen fremd sind.

Kassen(zahn)ärztliche Vereinigungen nehmen in Selbstverwaltung die Interessen und Rechte der Vertrags(zahn)ärzte gegenüber den Kassen wahr und werden durch Beiträge der Zahnärzte finanziert und nicht etwa durch die Krankenkassen oder den Staat.

Die Kassen sollen nun an Stelle der KZVs Einzelverträge mit den versorgenden Zahnärzten abschließen können. Eine flächendeckende und bedarfsgerechte Versorgung und Betreuung der Patienten wäre damit in Frage gestellt.

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KZV Mecklenburg-Vorpommern
Letzte Änderung: 09. January 2004