DKG begrüßt stärkere ambulante Versorgung im Krankenhaus

Krankenhäuser wollen Patienten verstärkt auch ambulant behandeln. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) stellt sich hinter die Pläne von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, die Kliniken bei der geplanten Strukturreform stärker für die ambulante Versorgung zu öffnen.

DKG-Hauptgeschäftsführer Jörg Robbers räumte ein, damit sei "der Kampf um die Patienten entbrannt". Allerdings will die DKG die niedergelassenen Fachärzte nicht ausbooten. Sie sollen ihre Patienten teilweise auch im Krankenhaus versorgen dürfen. Das Krankenhaus der Zukunft werde ein "Dienstleistungszentrum" für die ambulante und stationäre Versorgung, so Robbers. Die Fachärzte befürchten, dass der "Facharztpraxis um die Ecke" zusehends das Aus droht, weil Budgetanteile zu den Krankenhäusern abwandern. Sie warnen außerdem, dass Kranke längere Wartezeiten und Wege in Kauf nehmen müssten, wenn die ambulante fachärztliche Versorgung an die Krankenhäuser abwandere. Bereits heute hätten Krankenhäuser, die ambulante Sprechstunden anböten, monatelange Wartezeiten. Auch sei die Versorgung unpersönlicher, weil der Dienst habende Arzt wechsele.

(Quelle: ZM-Online)


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Letzte Änderung: 09. January 2004