Löffler sieht Landtagswahl als Denkzettel für Bundesregierung

"Die Bundesregierung sollte den Denkzettel, den ihr die Wähler mit ihrer Stimme am Sonntag in Hessen und Niedersachsen gegeben haben, ernst nehmen und nun endlich in der Gesundheitspolitik das Ruder herumreißen", so der Vorsitzende der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) Dr. Rolf-Jürgen Löffler.

Denkzettel heiße auch, darüber nachzudenken, was man falsch gemacht haben könnte. Längst gescheiterte Experimente wie Polikliniken wiederzubeleben, könne kein zukunftsweisendes Konzept sein. Diese seien reichlich vorhanden, sie müssten nur umgesetzt werden. "Dabei muss die Mündigkeit und die Eigenverantwortung der Bürger Vorrang haben vor allen staatlichen Überwachungsinstrumentarien, Knebelungen und Budgetierungen", so der KZBV-Vorsitzende. Diesen Anforderungen würden die vorgelegten zahnärztlichen Konzepte von befundorientierten Festzuschüssen in Verbindung mit einem System der Kostenerstattung in besonderer Weise gerecht.

(Quelle: KZBV)


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KZV Mecklenburg-Vorpommern
Letzte Änderung: 17. Juni 2003