Union fordert: Zahnbehandlung raus aus GKV

Der Besuch beim Zahnarzt soll nach Vorstellungen von Unions-Gesundheitsexperten nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden. Zudem sollen Kassenpatienten für andere ärztliche Behandlungen künftig 150 bis 300 Euro im Jahr aus eigener Tasche zahlen.

Das berichtet die "Frankfurter Rundschau" unter Berufung auf ein Thesenpapier der CDU-Sozialpolitiker Andreas Storm und Annette Widmann-Mauz, die beide der neuen sogenannten „Herzog-Kommission“ der Union für die Sozialsysteme angehören. Nach ihrer Ansicht kann das gesetzliche Krankenversicherungssystem nicht mehr "als Vollkaskoversicherung alles und jeden" absichern. Insgesamt wollen die beiden Experten den Beitrag zur Krankenkasse durch Einschnitte von heute durchschnittlich 14,4 auf 13 Prozent senken. Eine sozial gestaffelte Selbstbeteiligung und die schrittweise Ausgliederung der Kosten für Zahnbehandlung in eine private Pflichtversicherung gehören zu den geplanten Maßnahmen der Union.

(Quelle: ZM-Online)


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KZV Mecklenburg-Vorpommern
Letzte Änderung: 09. January 2004