DGB will Beamte in die GKV holen

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) plädiert dafür, schrittweise auch Gutverdiener, Beamte und Selbstständige in die gesetzlichen Krankenkassen zu holen.
"Wir wollen in Richtung Erwerbstätigen-Versicherung gehen", so die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ursula Engelen-Kefer.

Sie schlägt vor, bei der geplanten Gesundheitsreform zunächst die Versicherungspflichtgrenze von heute 3825 Euro brutto im Monat in Stufen auf das Niveau bei der Rente von 5100 Euro (Ost: 4250) zu erhöhen. Erst ab dieser Grenze dürfen Arbeitnehmer in eine Privatversicherung wechseln. Langfristig sollten dann alle Bürger in die solidarische Krankenversicherung einbezogen werden, so Engelen-Kefer.
Derzeit sind in Deutschland nur jene Arbeitnehmer, die höchstens 3825 Euro brutto verdienen, Zwangsmitglied bei den gesetzlichen Kassen. Dagegen dürfen sich Beschäftigte, die mehr verdienen, aus dem Solidarsystem verabschieden und zu einer Privatversicherung wechseln. Auch Beamte und Selbstständige sind privat versichert.

(Quelle: ZM-Online)


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KZV Mecklenburg-Vorpommern
Letzte Änderung: 09. January 2004