Ulla Schmidt: "Panikmache"

Gesundheitsministerin Ulla Schmidt hat die Kritik von Ärzten und Apothekern wegen angeblicher Einschnitte bei der Patienten-Versorgung als Panikmache zurückgewiesen. Sie warf der Gesundheitslobby Realitätsverlust vor.

Die Sparmaßnahmen, die zum 1. Januar 2003 in Kraft treten sollen, gingen nicht zu Lasten der Patienten und seien sozial ausgewogen. Die Krankenhäuser hätten keinen Grund, sich zu beklagen. Sie bekämen im nächsten Jahr 48 Milliarden Euro, eine Milliarde mehr als in diesem, sagte Schmidt. Der Bundestag beriet am Donnerstag in erster Lesung die Eil- und Notgesetze zu Gesundheit, Rente und Arbeitsmarkt. Dagegen rechnen Bundesärztekammer sowie die Apotheken- und Klinik- Verbände als Folge des Sparkurses mit einem Leistungsstopp zu Lasten der Patienten. Die geplante Nullrunde bei den Ärzten werde zu einem Praxen-Sterben besonders in Ostdeutschland und zu dramatischen Verhältnissen in den Krankenhäusern führen.


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KZV Mecklenburg-Vorpommern
Letzte Änderung: 09. January 2004