Gesundheit muss finanzierbar bleiben

Rede von Bundeskanzler Gerhard Schröder am 14. März 2003

„Durch Deutschland muss ein Ruck gehen“. Dieser Satz von Alt-Bundespräsident Roman Herzog aus dem Jahr 1997 gilt heute mehr denn je. Denn der Ruck, von dem Roman Herzog vor sechs Jahren sprach, ist bis heute ausgeblieben.
Mit der nunmehr sehnlich erwarteten Neuauflage einer „Ruck-Rede“ von Bundeskanzler Gerhard Schröder, sollte es neu angepackt werden. Das Problem Deutschland und insbesondere das Problem der Sozialsysteme in Deutschland. Die sind nämlich mitverantwortlich für die fehlenden Gelder im Staatshaushalt und deshalb muss auch hier im Besonderen angefangen werden, zu sparen.
Im Bereich der Krankenversicherung wies Gerhard Schröder klar die Richtung, in die es gehen sollte auf dem Weg heraus aus dem Reformstau. Bereits im Vorfeld hieß es aus dem Bundeskanzleramt, „die Deutschen müssten auf Opfer und soziale Einschnitte vorbereitet sein. So werde man nicht herumkommen, Leistungen des Staates zu kürzen, Eigenverantwortung zu fördern und damit mehr Eigenleistungen von jedem Einzelnen abfordern zu müssen“.

Konkret legte sich der Kanzler auf folgende Maßnahmen fest:

Im Ergebnis der Umsetzung sollte ein Beitragssatz von unter 13 % spürbare Erleichterung für alle Arbeitnehmer und Arbeitgeber schaffen.

(Quelle: Kerstin Abeln, KZV)


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Letzte Änderung: 09. January 2004