Pressemitteilung

Praxen des Landes über Panikmache empört

Schwerin, 14.04.2004 – "Wir verurteilen jede verdeckte Gewinnbeteiligung durch den Einkauf von ausländischem Zahnersatz. Keinesfalls darf die emotionalisierte Berichterstattung dazu führen, dies als gängige Praxis erscheinen zu lassen", stellt Dr. Wilfried Kopp, Vorsitzender der Kassenzahnärztlichen Vereinigung klar. Das ZDF-Magazin Frontal 21 berichtet nahezu wöchentlich zum Thema und lässt damit den Eindruck entstehen, dass alle oder zumindest die meisten deutschen Zahnärzte sich auf betrügerische Art und Weise an Ihren Patienten bereichern. „Diese diffamierenden Vorwürfe sind unseriös und belasten das Vertrauensverhältnis zwischen Zahnärzten und Patienten.“ so Kopp.

Jeder Zahnarzt übernimmt für Füllungen und die Versorgung mit Zahnersatz eine zweijährige Gewähr. Die Zahnärzte im Land arbeiten gewissenhaft und vertrauensvoll mit Ihren Patienten zusammen.

Gleicherweise muss die Behauptung zurückgewiesen werden, dass die ab 2005 geltenden Festzuschüsse für Zahnersatz “den raffgierigen Zahnärzten“ so das Magazin, zur hemmungslosen Bereicherung dienen würden. Hiermit wird lange vor Regelung dieses Bereiches die vom Gesetzgeber vorgesehene erweiterte Wahlmöglichkeit der Patienten bei Zahnersatz unter Erhalt eines Festzuschusses in völlig falsches Licht gestellt.

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KZV Mecklenburg-Vorpommern
Letzte Änderung: 15. April 2004