Pressemitteilung

Zahnarztleistungen ab 2004 neu bewertet

Neubewertung zahnärztlicher Leistungen abgeschlossen

Schwerin, 17.06.2003 - Krankenkassen und Zahnärzte haben sich auf einen neuen Leistungskatalog für zahnärztliche Behandlungen geeinigt. Demnach werden von Januar kommenden Jahres an Untersuchungen, Beratungen, Füllungen und Zahnwurzelbehandlungen höher bewertet. Therapien der Parodontose, kieferorthopädische Behandlungen und Zahnersatz sollen dagegen bis zu 50 Prozent geringer vergütet werden.

Die Zahnärzteschaft hält die gefundene Einigung für unzureichend, vor allem weil sie darin die tatsächlichen Kosten nicht ausreichend berücksichtigt sieht. Eine qualitativ hochwertige Zahnheilkunde wird verhindert.

Dem Versuch der Krankenkassen, die Hereinnahme von neuen Leistungen durch zügellose und willkürliche Abwertungen gegenzufinanzieren, konnte erfolgreich begegnet werden.

Krankenkassen und Zahnärzte stellen gemeinsam fest, dass unter den gegenwärtigen gesetzlichen und finanziellen Rahmenbedingungen eine an den Erkenntnissen der Wissenschaft orientierte präventionsorientierte Zahnheilkunde innerhalb der GKV nicht darstellbar ist. Dieses mochten die Kassen jedoch nicht mitunterschreiben.

Für die Zahnärzteschaft bleibt nach wie vor festzuhalten, dass eine moderne präventionsorientierte Zahnheilkunde, wie sie Stand der Wissenschaft ist, im bürokratischen und eingrenzenden budgetierten Sachleistungssystem keine Chance hat.

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Letzte Änderung: 09. January 2004