Gesündere Zähne dank regelmäßiger Gruppenprophylaxe

Bei den Kindern in Mecklenburg-Vorpommern hat sich die Gesundheit der Zähne in den vergangenen 15 Jahren deutlich verbessert. 1985 hatten Zwölfjährige im Nordosten – im statistischen Durchschnitt – 4,8 von Karies befallene Zähne, teilte die Kassenzahnärztliche Vereinigung am Samstag in Schwerin mit. Im Jahr 2000 seien es nicht einmal zwei kariöse Zähne gewesen.

Die Vereinigung will eine Studie der Zahnärztekammer relativieren, nach der Mecklenburg.Vorpommerns Kinder bundesweit mit die schlechtesten Zähne haben. Die Ausgangslage in den neuen Bundesländern sei sehr schwierig gewesen. Ein Vergleich etwa mit Schleswig-Holstein schlage daher aus jeder Sicht fehl, hieß es.

Bei den sechs-bis siebenjährigen Kindern sei Karies seit Mitte der neunziger Jahre um 26 Prozent zurückgegangen. Der Anteil der Schulanfänger mit kariesfreien Milchzähne sei von 20 auf 36 Prozent gestiegen. Bei den Neunjährigen hätten 1995 nur 37 Prozent der Schüler gesunde bleibende Zähne gehabt, im Jahr 2000 seien es bereits 65 Prozent gewesen. Den Kassenzahnärzten zufolge haben regelmäßige Gruppenprohylaxe und die Vorbeugung bei jedem einzelnen ihre Wirkung gezeigt.

(Quelle: dpa)

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Presseerklärung KZV


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KZV Mecklenburg-Vorpommern
Letzte Änderung: 29. December 2003