Gewerkschaft fordert höhere Tabaksteuer

Trotz des Neins von Bundeskanzler Gerhard Schröder findet eine Gesundheitsabgabe auf Zigaretten immer mehr Rückhalt. Nach Ärzteverbänden und der Deutschen Krebsgesellschaft stellte sich auch der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Frank Bsirske, hinter den Vorschlag von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt.

Danach sollten Zigaretten um bis zu fünf Cent je Stück teurer werden. Das Geld soll in Prävention und Vorsorge fließen. Bsirske verwies auf Erfahrungen in Großbritannien und Kanada, wo die Tabaksteuer bereits erhöht wurde. Dort würden weniger Kinder und Jugendliche mit dem Rauchen anfangen. In den Koalitionsverhandlungen war Schmidt mit ihrem Vorstoß allerdings am Widerstand des Kanzlers gescheitert. Dem Vernehmen nach erwägt Schmidt, die Idee später weiter zu verfolgen.


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KZV Mecklenburg-Vorpommern
Letzte Änderung: 29. December 2003