KZBV begrüßt EuGH-Urteil

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) hat das jüngste Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) begrüßt, dass ambulante ärztliche Behandlung im Ausland nicht mehr von einer vorherigen Genehmigung der Krankenkasse abhängig gemacht werden darf.

"Wir fordern den Gesetzgeber auf, deshalb die Gesundheitssysteme in Europa kompatibel zu machen und dieses Urteil in seinem aktuellen Entwurf zur Strukturreform einzuarbeiten", forderte Dr. Jürgen Fedderwitz, amtierender Vorsitzender der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV). Budgetierung und Sachleistung passten nicht mehr in das heutige System. Nach dem Urteil könne der Patient mit seinem Zahnarzt im Ausland das bestmögliche an Therapie vereinbaren, die Rechnung müsse im Inland bis auf gewisse Abzüge erstattet werden. "Wir fragen uns, warum einerseits die Kassen das Urteil begrüßen, andererseits starrsinnig am überkommenen Sachleistungssystem festhalten. Wir fordern, das Kostenerstattungssystem auch hier in Deutschland einzuführen. Nur so wird die Chancengleichheit gewahrt", so Dr. Fedderwitz. Unklar bleibe auch, aus welchen "Töpfen" derartige Auslandsleistungen bezahlt werden.

(Quelle: KZBV)


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KZV Mecklenburg-Vorpommern
Letzte Änderung: 09. January 2004