Kassenzahnärztliche Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern
Zahnärztekammer Mecklenburg-Vorpommern

Pressemitteilung

Zahnärzte des Landes arbeiten gewissenhaft

Schwerin, 21.11.2002 – Die Zahnärzte des Landes unterstützen eine schnelle Aufklärung der Betrugsvorwürfe bei der Abrechnung von Zahnersatz, vor allem um in einem ohnehin in der Krise steckenden Gesundheitswesen das große Vertrauen ihrer Patienten zu erhalten. Nicht zuletzt waren es Zahnärzte selbst, die den Betrug ans Licht gebracht haben.

Die 1.350 Zahnärzte in Mecklenburg-Vorpommern arbeiten ehrlich und gewissenhaft. Insgesamt werden rund 80 Mill. Euro für Zahnersatz im Jahr ausgegeben. 13 Prozent der Zahnarztpraxen verfügen über ein eigenes Labor.

Die Kassenzahnärztliche Vereinigung, deren Mitglieder alle Zahnärzte des Landes sind, konnte anhand von Prüfmechanismen bei der Abrechnung bislang keine Unregelmäßigkeiten von Praxen unseres Landes feststellen.

„Den Nährboden für solcherart Szenarien haben die Ersatzkrankenkassen teilweise selbst bereitet“, bemerkte der Vorsitzende der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Wilfried Kopp, niedergelassener Zahnarzt in Güstrow. So hatten diese vor Jahresfrist mit „minderwertigem und wie es nunmehr heißt bedenklichem Zahnersatz“ aus dem Ausland geworben. Kosten sparen um jeden Preis.

„Sind Patienten im Zweifel über die Art und Weise der Herstellung ihres Zahnersatzes, so sollten sie sich umgehend an ihren Zahnarzt wenden, der ihnen gemeinsam mit seinem Labor bereitwillig Auskunft geben wird“, so Dr. Dietmar Oesterreich, Präsident der Zahnärztekammer Mecklenburg-Vorpommern. Mit der Zahnersatzabrechnung erhält der Patient ohnehin ein Original der Laborrechnung, in der auch die verwendeten Materialien benannt werden.

Diese Nachricht finden Sie auch im Internet unter: www.kzvmv.de – news


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KZV Mecklenburg-Vorpommern
Letzte Änderung: 09. January 2004