Vorsicht Falle!

Eine bundesweit agierende Betrügergang versucht derzeit in größerem Maßstab, auch Zahnärzte abzuzocken. Sie versenden ein sehr überzeugend wirkendes, scheinbares Schreiben der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA). Bei den vorliegenden Fällen war als Absender „BfA, Postfach 100700, 70006 Stuttgart“ angegeben. Es sei aber nicht auszuschließen, dass die Täter in anderen Städten mit anderen Briefbögen operierten. Vermutlich sei aber dieselbe Münchner Faxnummer in allen Schreiben verwendet worden.

In dem Schreiben geht es um die Rückerstattung von angeblich überzahlten Arbeitgeberbeiträgen. Wenn der Empfänger das Antwortfax mit seinen Kontodaten zwecks Erstattung abschickt, reichen die Betrüger prompt eine gefälschte Überweisung bei der Bank des Zahnarztes ein. Sie tarnen sich als Empfänger des Betrages unter dem Namen einer medizinischen Firma und erwecken so wenig Argwohn.  Die Betrüger überwiesen vierstellige Summen auf das eigene Konto. Offenbar haben bereits etliche Zahnärzte die Schreiben beantwortet.

Die Stuttgarter Kriminalpolizei ermittelt, die BfA warnt inzwischen auf ihrer Website (www.bfa.de) vor diesen Betrügern. Die BfA rät Arbeitgebern, wenn Zweifel an der Echtheit eines Schreibens bestehen, den zuständigen Prüfdienstleiter der BfA anzurufen. Geschädigte werden gebeten, sich an ihre zuständige Polizeidienststelle zu wenden.



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KZV Mecklenburg-Vorpommern
Letzte Änderung: 23. August 2004