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Pressemitteilung

In Mecklenburg-Vorpommern keine Globudent-Fälle

Keine Geschäftsbeziehungen zu Globudent von Zahnärzten des Landes

Schwerin, 24.03.2003 – Der im November letzten Jahres von der AOK Niedersachsen aufgedeckte Globudent-Skandal sollte als einer der größten Betrugsskandale im deutschen Gesundheitswesen in die Geschichte eingehen. 10000 oder gar 15000 Zahnarztrechnungen bei geschätzten 2000 beteiligten Zahnärzten sollten überprüft werden.

Eine sofort eingeleitete Überprüfung der Zahnärzte Mecklenburg-Vorpommerns hat ergeben, dass in unserem Land keine Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit dem sogenannten „Globudent-Skandal“ aufgetreten sind. Bei der Zusammenarbeit von Zahnärzten unseres Landes mit Dentalfirmen, deren Preise unterhalb der gültigen Preisliste liegen, wurden diese Preisvorteile auch an Patienten und Krankenkassen weitergegeben.

Im gesamten Bundesgebiet sind 250 Zahnärzte mit Globudent-Abrechnungen gefunden worden. Mehr als die Hälfte davon war ohne zusätzliche Nachforschung als korrekt erkennbar. Das hört sich bei weitem nicht nach tausenden Zahnärzten an. In Kauf genommen wurde jedoch, dass durch das Fehlverhalten einiger weniger gleich ein ganzer Heilberuf in Mißkredit gerät. Die tatsächlichen Zahlen werden – ähnlich wie im sogenannten Herzklappenskandal – in der Öffentlichkeit niemanden mehr interessieren.

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Letzte Änderung: 09. January 2004