Gesundheitsministerin will frühere Polikliniken stärken

Die Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) beabsichtige, die früheren Polikliniken in Ostdeutschland zu stärken. Ein Änderungsantrag zum Apothekengesetz sehe vor, dass die Gesundheitszentren künftig auch Fachgebiete anbieten dürfen, die ihnen bisher verschlossen waren. Sie erhielten erstmals das Recht, ihren Sitz zu verlegen und auch in überversorgten Gebieten frei werdende Arztstellen neu zu besetzen.

So könnten sich die ehemaligen Polikliniken in wohnortnahe, ambulante Zentren der integrierten Versorgung entwickeln, berichtet die Ministerin. Vor allem Brandenburg wäre von der Gesetzesänderung betroffen, wo es den Angaben zufolge noch 25 derartige Einrichtungen mit rund 280 angestellten sowie niedergelassenen Ärzten und Zahnärzten gibt. Für ihren Erhalt hatte sich die frühere Sozialministerin Regine Hildebrandt (SPD) Anfang der 90er Jahre besonders eingesetzt. (dpa)


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KZV Mecklenburg-Vorpommern
Letzte Änderung: 09. January 2004